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Begriffserklärung rund um den Bau und Bauablauf |
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| Es sind 46 Einträge im Glossar. | |
| Seiten: 1 | |
| Begriff | Definition |
| Asbestzement |
Asbestzement, Gemisch aus Asbestfasern und Zement unter
Wasserzugabe, für Bauplatten u. a.; Import, Produktion und Anwendung
von Asbestzement sind seit 1994 in Deutschland verboten (ersetzt durch Faserzement ).
Bibliographische Details für Asbestzement Seitenname: Asbestzement Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 24 Mrz 2008 02:32 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Asbestzement&oldid=109871 Seiten Version ID: 109871 |
| Auflager |
Auflager, Körper aus Stahl, Beton, Stahlbeton, Stein, auf
denen Bauteile wie Träger, Platten, Schalen ruhen und die die
Bauwerksbelastung in den Unterbau übertragen.
Bibliographische Details für Auflager Seitenname: Auflager Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:00 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Auflager&oldid=110336 Seiten Version ID: 110336 |
| Aussteifungen |
Aussteifungen, Stäbe, mit denen dünne Tragwände verstärkt
oder ein Bauteil oder Bauwerk gegen den Angriff waagerechter Kräfte (z.
B. Winddruck, Erddruck) standfest gemacht werden.
Bibliographische Details für Aussteifungen Seitenname: Aussteifungen Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:04 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Aussteifungen&oldid=110579 Seiten Version ID: 110579 |
| Bauakustik |
Bauakustik, Lehre von der Schallausbreitung in Gebäuden
in Form von Luft- und Körperschall; befasst sich mit Messverfahren zur
Beurteilung des Schallschutzes von Bauteilen und der Entwicklung von
Bauelementen mit hohem Schallschutz.
Bibliographische Details für Bauakustik Seitenname: Bauakustik Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:07 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Bauakustik&oldid=111603 Seiten Version ID: 111603 |
| Baukeramik |
Baukeramik, Erzeugnisse aus gebranntem Ton, mit oder ohne
Glasurüberzug, als Ziegeleierzeugnis (Mauer-, Decken-, Dachziegel,
Klinker, Dränrohre, Terrakotten), als Steingut und Steinzeug (Wand- und
Bodenfliesen, Spaltplatten, Kanalisationsrohre) und als Porzellan
(Sanitärkeramik). – Schon die altorientalische Kunst verwendete
plastisch geformte Ziegelsteine am Bau sowie Fayenceplatten,
ornamentierte Kacheln und farbige Reliefziegel (Babylon, Susa). In
Griechenland und Etrurien gingen keramische Firstziegel, Traufplatten
und Metopen der Ausführung dieser Bauteile in Marmor voraus. Eine hohe
Blüte erreichte die Baukeramik in der islamischen Kunst, in der
norddeutschen Backsteingotik und im 15. Jahrhundert in Florenz (farbig
glasierte Reliefs von L. und A. della Robbia). Zu den hervorragendsten
Werken in Deutschland gehört die Fassade des Fürstenhofes in Wismar
(Mitte 16. Jahrhundert). In der Form der Wandverkleidung durch Fliesen
erreichte die Baukeramik noch eine späte Blüte im 17. und 18.
Jahrhundert in den Niederlanden. In der modernen Architektur werden
großformatige keramische Platten zur Fassadenverkleidung verwendet.
Bibliographische Details für Baukeramik Seitenname: Baukeramik Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 24 Mrz 2008 02:30 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Baukeramik&oldid=111664 Seiten Version ID: 111664 |
| Bauleistungen |
Bauleistungen, die zur Herstellung oder Instandhaltung
eines Bauwerkes erforderlichen Bauarbeiten (Baulose), einschließlich
Lieferung von Baustoffen und Bauteilen; technische und rechtliche
Regelungen enthält die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB).
Bibliographische Details für Bauleistungen Seitenname: Bauleistungen Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:11 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Bauleistungen&oldid=11167 1 Seiten Version ID: 111671 |
| Baunormen |
Baunormen, in Deutschland die vereinheitlichten
Festlegungen nach DIN für Bauteile und Baustoffe, für Planung, Entwurf,
Vorbereitung und Ausführung der baulichen Anlagen sowie für den
Bautenschutz.
Bibliographische Details für Baunormen Seitenname: Baunormen Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:12 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Baunormen&oldid=111705 Seiten Version ID: 111705 |
| Baustahl |
Baustahl, Sammelbezeichnung für unlegierte oder niedrig
legierte Stähle mit charakteristischer Zugfestigkeit und Streckgrenze,
die als Konstruktionswerkstoff in der Bautechnik (z. B. zur Bewehrung)
in Form von Profilen, Stäben und Flachstahl verwendet werden.
Bibliographische Details für Baustahl Seitenname: Baustahl Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 24 Mrz 2008 02:34 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Baustahl&oldid=111717 Seiten Version ID: 111717 |
| Baustoffe |
Baustoffe, Sammelbezeichnung für Stoffe zur Fertigung von
Bauteilen und Bauwerken. Natürliche Baustoffe werden aus natürlichen
Vorkommen gewonnen, u. a. Bauholz, Kies, Sand, Naturstein, Lehm.
Künstliche Baustoffe werden aus Rohstoffen durch Wärme- oder chemische
Behandlung hergestellt, z. B. Stahl, Zement, Glas, Keramik (Baukeramik).
Bibliographische Details für Baustoffe Seitenname: Baustoffe Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 24 Mrz 2008 02:36 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Baustoffe&oldid=111718 Seiten Version ID: 111718 |
| Bautenschutz |
Bautenschutz, Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken und Baustoffen gegen schädliche chemische und physikalische Einflüsse, v. a. durch Dämmstoffe und Sperrstoffe.
Bibliographische Details für Bautenschutz Seitenname: Bautenschutz Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:14 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Bautenschutz&oldid=111720 Seiten Version ID: 111720 |
| Bauweise |
Bauweise, Verfahren und Methode der Bauausführung, z. B.
im Stahlbetonbau die Schüttbauweise; im Städtebau die Anordnung der
Bebauung eines Geländes, z. B. offene oder geschlossene Bauweise.
Bibliographische Details für Bauweise Seitenname: Bauweise Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:16 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Bauweise&oldid=111724 Seiten Version ID: 111724 |
| Beton | Beton [beˈtɔɳ, beˈtɔ̃, österreichisch beˈtoːn; französisch, aus lateinisch bitumen »Erdharz«] der, Baustoffgemenge aus Bindemitteln (z. B. Zement, Bitumen, Silikat, Ton), Zuschlagstoffen (z. B. Kies, Schotter, Splitt) und Wasser. Die Eigenschaften des Betons, wie hohe Druckfestigkeit, geringe Zugfestigkeit, Haftfähigkeit an Stahl, Witterungs- und Feuerbeständigkeit, sind abhängig von der Art und Güte der Bindemittel, der Oberflächenbeschaffenheit und Kornform der Zuschlagstoffe, dem Wasser-Zement-Verhältnis (Wasserzementwert) und der Verdichtung. Nach der Rohdichte unterscheidet man Schwerbeton (über 2,8 t/m3), Normalbeton (2,0–2,8 t/m3) für den Tief-, Wasser- und Hochbau sowie Leichtbeton (unter 2,0 t/m3) mit hohem Gehalt an Luftporen, die durch leichte Zuschlagstoffe (Blähschiefer, -ton) eingebracht oder durch Gasblasen künstlich erzeugt werden. Man unterscheidet Frischbeton (noch nicht abgebunden) und Festbeton (abgebunden, erhärtet). Leichtbeton ist wärmedämmend und wird für Außen- und Innenwände eingesetzt. Im Bauwesen wird unter Anwendung verschiedener Betonierverfahren auf der Baustelle hergestellter (Ortbeton) oder aus Fertigbetonanlagen in Spezialfahrzeugen zur Verwendungsstelle transportierter Beton (Transportbeton) verwendet: Stampfbeton wird erdfeucht eingestampft, Gussbeton über Rinnen geführt, Spritzbeton mit Druckluft durch Düsen gespritzt. Zur Erhöhung der Zugfestigkeit werden Stahleinlagen (Bewehrung) so in den Beton eingelegt, dass sie die Zugkräfte aufnehmen (Stahlbeton); dies ist nur möglich, weil Stahl und Beton eine annähernd gleiche Wärmedehnzahl aufweisen.Bibliographische Details für Beton Seitenname: Beton Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:18 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Beton&oldid=112557 Seiten Version ID: 112557 |
| Betonbau |
Betonbau [beˈtɔɳ−, beˈtɔ̃−], Bauweise,
bei der unbewehrter Beton (im Gegensatz zum Stahlbetonbau) angewendet
wird, z. B. bei Wohnbauten, Brücken aus reinen Betongewölben.
Bibliographische Details für Betonbau Seitenname: Betonbau Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:19 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Betonbau&oldid=112558 Seiten Version ID: 112558 |
| Betonmischmaschine |
Betonmischmaschine [beˈtɔɳ−, beˈtɔ̃−], Maschine, die ein Gemisch aus Zuschlagstoffen, Zement und Wasser fertigt. Freifallmischer (Kipptrommel-,
Durchlauf-, Umkehrtrommelmischer) arbeiten absatzweise. Durch einen
Schrägaufzug werden Zuschlagstoffe und Zement in eine Mischtrommel
eingefüllt, durch eine Abmessvorrichtung wird Wasser zugesetzt.
Kleinere Mischer werden durch Schwenken entleert, größere meist durch
Umsteuern der Drehrichtung und Entleerungsschaufeln. Auf Großbaustellen
werden auch absatzlos arbeitende Stetigmischer angewendet.
Bibliographische Details für Betonmischmaschine Seitenname: Betonmischmaschine Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:21 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Betonmischmaschine&oldid=112560 Seiten Version ID: 112560 |
| Bindemittel |
Bindemittel, Bautechnik: Stoffe, die Festkörperpartikel
untereinander und häufig auch mit dem Untergrund verbinden. Als
Bindemittel werden ebenso die verbindenden Stoffe in Klebstoffen,
Dichtungsmassen u. a. bezeichnet. Das Abbinden (Erhärten) kommt durch
physikalische Vorgänge oder chemische Reaktionen zustande. Anorganische Bindemittel sind pulverförmige, mit Wasser zu verarbeitende Stoffe, hydraulische Bindemittel (z. B. Zement) erhärten an der Luft oder unter Wasser, Luftbindemittel erhärten nur an der Luft. Organische Bindemittel sind z. B. Alkyd- und Epoxidharze, Bitumen.
Bibliographische Details für Bindemittel Seitenname: Bindemittel Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:26 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Bindemittel&oldid=112944 Seiten Version ID: 112944 |
| Bruchstein |
Bruchstein, von Felsen abgesprengter, unbearbeiteter Naturstein.
Bibliographische Details für Bruchstein
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| Dampfsperre | Dampfsperre, Bautechnik: eine vorwiegend bei
Umhüllungskonstruktionen verwendete vollständig oder nahezu
dampfundurchlässige Schicht (physikalisch als Dampfbremse bezeichnet). Dampfsperren sind z. B. Bitumendachpappen, Metall- oder Kunststofffolien.
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| Dichtungsstoffe | Dichtungsstoffe, Sperrstoffe zur Abdichtung (Dichtung)
gegen meist von außen auf ein Bauwerk einwirkendes Wasser. Zu den
Dichtungsstoffen gehören Dichtungsbahnen und Dichtungsfolien aus
Dachpappen, Kunststoffen, Dichtungsmassen und NE-Metallen,
Dichtungsanstriche und Spachtelmassen auf bituminöser oder
Kunststoffbasis zur flächenhaften Abdichtung sowie Dichtungsmassen
(Vergussmassen) und Dichtungsprofile zur Fugenabdichtung.
Dichtungsstreifen aus Gummi, Schaumgummi, Schaumstoff, Filz oder
federndem Metall zur Abdichtung gegen Gase (Luft), Lärm, Staub werden
z. B. in Tür- und Fensterfalze eingelegt. Bibliographische Details für Dichtungsstoffe
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| Drahtputzwand | Drahtputzwand, auch Rabitzwand genannt (nach dem Erfinder C. Rabitz),
leichte Trennwand (mindestens 5 cm dick) aus einem
Rundstahl-Drahtgerippe, auf dem Drahtgewebe als Putzträger befestigt
ist, und beiderseitigem, fugenlosem Putz; auch in Form einer
Zwischendecke verwendet.
Die feuersichere Drahtputzwand, inzwischen durch Trockenbau abgelöst
(Gipskartonplatten), wird nach wie vor im Denkmalbereich eingesetzt.
Decken in Rabitzbauweise wurden auch als akustische Maßnahme für die
Ausschallung eines Zuhörerraumes eingesetzt. Bibliographische Details für Drahtputzwand
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| Drahtziegelgewebe | Drahtziegelgewebe, Drahtgeflecht mit Tonkörpern, die an den Kreuzungspunkten aufgepresst und dann gebrannt sind; dient als Putzträger. Bibliographische Details für Drahtziegelgewebe
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| Dämmstoffe |
Dämmstoffe, Bautechnik: poröse Stoffe mit niedriger Rohdichte, die meist in Form von Matten, Platten oder Schüttungen zur Wärmedämmung (Kälteschutz) und/oder zur Schalldämmung
(Vermeidung der Entstehung von Schallschwingungen, Verminderung ihrer
Übertragung) dienen. Als organische Dämmstoffe werden Holzprodukte
(Holzspan- und Holzfasererzeugnisse) und Kunstharzschäume
(Schaumstoffe) sowie auch Kork, Torf, Stroh, Seegras, Kokosfasern
genutzt. Anorganische Dämmstoffe sind Kieselgur, Blähperlit,
Blähglimmer, Schaumsand und -glas. Die Wärmedämmung poriger Stoffe
beruht auf dem Anteil eingeschlossener Luftteilchen.
Bibliographische Details für Dämmstoffe
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| Dämmung |
Dämmung, das Dämmen, Eindämmen; im Hochbau: Abschirmung gegen störende Einwirkung, meist durch Wärmedämmung und/oder Schalldämmung (Dämmstoffe).
Bibliographische Details für Dämmung
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| Faserzement | Faserzement, Gemisch aus organischen Fasern, synthetischen Bewehrungsfasern und Zement sowie von Zuschlagstoffen(Bindemittel, Luftporenbildner) unter Zugabe von Wasser; Faserzement ist Rohprodukt für die Herstellung von Faserzementplatten, Faserzementrohren. Ein Warenzeichen für Produkte aus Faserzement ist Eternit®. Bibliographische Details für Faserzement
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| Fuge | Fuge [mittelhochdeutsch vuoge »Verbindungsstelle«], Zwischenraum
zwischen aneinanderstoßenden Bauteilen; zum Ausgleich von
Längenänderungen durch Temperaturschwankungen, Quellen, Setzen oder
Schwinden des Baumaterials werden Trennfugen oder Dehnungsfugen angeordnet. Bibliographische Details für Fuge (Bautechnik)
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| Hochbau |
Hochbau, das Errichten von Gebäuden, deren Hauptnutzungszonen über dem Erdboden liegen (im Unterschied zum Tiefbau). Es wird zwischen dem von Architekten entworfenen, durch das Baugewerbe auszuführenden einfachen Hochbau und dem von Ingenieuren konstruierten und durch die Bauindustrie auszuführenden Ingenieurhochbau
unterschieden. Arten der Ausführung sind u. a. Backsteinbau, Betonbau,
Fertigbauweise, Glasbau, Großtafelbau, Holzbau, Lehmbau, Leimbau,
Nagelbau, Skelettbauweise, Stahlbau, Steinbau.
Bibliographische Details für Hochbau Seitenname: Hochbau Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 24 Mrz 2008 01:59 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Hochbau&oldid=156106 Seiten Version ID: 156106 |
| Isolierstoffe |
Sammelbezeichnung für Materialien zur Isolation gegen Feuchtigkeit, zur
Wärmedämmung, zur Schalldämmung oder -dämpfung sowie im engeren Sinn
gegen elektrischen Strom.
Bibliographische Details für Isolierstoffe
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| Kältebrücke | Kältebrücke, Bautechnik: Teil einer wärmeisolierenden
Wand oder Decke von Gebäuden, der eine im Vergleich zur Umgebung höhere
Wärmeleitfähigkeit besitzt und deshalb aus geheizten Räumen
überdurchschnittlich viel Wärme abzieht. Durch mögliche
Kondenswasserbildung im Bereich der Kältebrücke kann die Bausubstanz
beschädigt werden. Bibliographische Details für Kältebrücke
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| Laminat |
Laminat das, Bautechnik: mehrschichtiger Bodenbelag aus
Trägerplatte, Dekorpapier mit Holz- oder Steinreproduktion und
abriebfester Melaminharzbeschichtung.
Bibliographische Details für Laminat Seitenname: Laminat Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:29 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Laminat&oldid=128305 Seiten Version ID: 128305 |
| Leichtbau | Leichtbau, die Anwendung besonderer Baustoffe (Leichtbaustoffe),
Bauweisen und Bauformen (Hohlprofile, Sandwichbauweise) bei der
Konstruktion tragender Elemente im Hoch-, Fahrzeug-, Ingenieur- und
Maschinenbau. Mit ihr wird große Tragfähigkeit bei geringer Masse
erreicht, z. B. bei Flugzeugzellen, selbsttragenden Karosserien im
Kraftfahrzeugbau, Brücken mit Kastenträgern aus Stahlblechen. Bibliographische Details für Leichtbau
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| Leichtbaustoffe |
Leichtbaustoffe, Bau- und Werkstoffe mit vergleichsweise
geringer Dichte, verwendet im Leichtbau. Sie bestehen zumeist aus
leichten, porösen anorganischen (Bims, Blähton, Kieselgur u. a.) oder
organischen Materialien (Kork, Torf u. a.) oder sind aus diesen
Materialien und Bindemitteln geformt. Weitere Leichtbaustoffe:
geschäumte Stoffe, Glas-, Holz- und Mineralwolle sowie Leichtmetalle
(z. B. Aluminium, Titan).
Bibliographische Details für Leichtbaustoffe
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| Lochsteine |
Lochsteine, Mauersteine mit senkrecht zur Lagerfläche verlaufenden Hohlräumen; sie bieten bessere Wärmedämmung als Vollsteine.
Bibliographische Details für Lochsteine Seitenname: Lochsteine Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:31 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Lochsteine&oldid=183037 Seiten Version ID: 183037 |
| Massivbau | Massivbau, Bauweise, bei der die Tragwerke aus
Mauerwerk, Natur-, Kunststein oder (Stahl-)Beton hergestellt werden und
eine hohe Rohdichte aufweisen. Bibliographische Details für Massivbau
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| Niedrigenergiehaus |
Niedrigenergiehaus, keine genormte, aber üblicherweise für Häuser mit einem jährlichen Energieverbrauch unter 100 kWh/m2
verwendete Bezeichnung. Bei einem Niedrigenergiehaus soll die Zufuhr
von nichterneuerbarer Energie minimiert werden. Richtungweisend für die
Entwicklung energieeffizienter Gebäude waren seit Beginn der
1970er-Jahre Architekten und Bauphysiker in Skandinavien (z. B.
Korsgaard »zero-energie-house«, 1974), den USA (1976, z. B.
Shick »super-insulated house«) und Kanada (z. B.
Shutcliff »Saskatchewan Conservation House«, 1981). Das bekannteste in
Deutschland entwickelte Modell (»Philips Experimentierhaus«, 1974,
Aachen) fand wegen seiner wenig ansprechenden Architektur jedoch keine
große Akzeptanz. Im Gegensatz zu der in Amerika und Skandinavien
verbreiteten schlichteren Bauweise (z. B. kleine Fenster) setzte sich
in Deutschland die Solararchitektur als Trend durch.
Kennzeichnend für Niedrigenergiehäuser sind: kleine Oberflächen
im Verhältnis zum umbauten Raum, geringe Transmissionswärmeverluste
durch sehr gute Isolierungen, Vermeidung von Wärmebrücken, sorgfältige
Abdichtung aller Fugen, Südorientierung der Fensterflächen. Daneben
werden Solarkollektoren zur Wärmegewinnung für Heizung und
Brauchwasser, Solarzellen zur Erzeugung elektrischer Energie sowie die
Verlustwärme elektrischer Geräte genutzt. Die Deckung des
Restwärmebedarfs erfolgt vorzugsweise durch Wärmepumpen. Eine
Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses ist das Passivhaus.
Bibliographische Details für Niedrigenergiehaus
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| OSB |
OSB [Abkürzung für englisch oriented strand board],
plattenförmiger Holzwerkstoff, der aus langen, schmalen, ausgerichteten
Holzspänen (Strands) unter Zusatz von Bindemitteln hergestellt wird;
eine spezielle, mehrschichtige Spanplatte.
Bibliographische Details für OSB (Baustoffe)
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| Putz |
Putz, bei Bauwerken an Wand- oder Deckenflächen einlagig oder mehrlagig aufgetragene Deckschicht. Eine obere Putzlage wird als Oberputz, darunterliegende Putzlagen werden als Unterputz
bezeichnet. Durch grobkörnige Zuschlagstoffe und die Putzweise kann die
Oberfläche gestaltet werden, z. B. bei Kratzputz, Rauputz oder
Spritzputz.
Bibliographische Details für Putz
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| Puzzolane |
Puzzolane [nach dem Fundort Pozzuoli], Bautechnik:
vulkanische Tuffe, die wegen ihrer latent hydraulischen Eigenschaft als
Zusatzmittel für bestimmte Mörtel- und Betonarten verwendet werden. Mit
dem Zusatz von Puzzolan wird der freie Kalk im Mörtel durch die
Kieselsäure der Puzzolane in Calciumsilicate umgewandelt.
Bibliographische Details für Puzzolane Seitenname: Puzzolane Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 20:51 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Puzzolane&oldid=151979 Seiten Version ID: 151979 |
| Rohbau |
Rohbau, der erste Abschnitt einer Bauausführung, der den
konstruktiven (tragenden) Teil des Gebäudes sowie Schornsteine,
Brandwände, Treppen und Dachkonstruktion umfasst. Nach Vollendung wird
der Rohbau durch die Baubehörde geprüft (Rohbauabnahme).
Bibliographische Details für Rohbau Seitenname: Rohbau Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 21:33 UTC Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Rohbau&oldid=134531 Seiten Version ID: 134531 |
| Sockel |
1) Bautechnik: a) unterster sichtbarer Teil eines Gebäudes, der außen
mit einem wetterbeständigen Baustoff verkleidet ist; oft durch ein
Sockelgesims abgesetzt; b) das Postament, auf dem ein Standbild, eine
Säule u. a. steht.
Bibliographische Details für Sockel
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| Terrasse |
Bautechnik: offene befestigte Plattform am Erdgeschoss eines Hauses
(meist zum Garten hin orientiert), auch auf Flachdächern (Dachterrasse).
Bibliographische Details für Terrasse
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| Terrazzo |
Terrazzo [italienisch] der, seit der Antike bekannter,
fugenloser, geschliffener Betonestrich aus Natursteinsplitt und
gefärbtem Mörtel; dient auch als Wandbelag und zur Herstellung von
Terrazzoplatten.
Bibliographische Details für Terrazzo
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| Traufe |
Traufe, die waagerechte Unterkante eines schrägen Daches, an der die Dachrinne angebracht ist.
Bibliographische Details für Traufe
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| Unterzug |
Unterzug, Bautechnik: Träger zur Aufnahme darüberliegender Einzel- oder Streckenlasten.
Bibliographische Details für Unterzug
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| Verputz |
Verputz, Bautechnik: angeworfener (»Bewurf«), abgezogener und geglätteter Mörtel als Deckschicht am Rohbau. (Putz)
Bibliographische Details für Verputz
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| Wand |
Wand, flächiger, vertikaler Raumabschluss. Nach der
statischen Beanspruchung unterscheidet man u. a. tragende und nicht
tragende Wände, nach der Lage bezüglich des Gebäudes Außen- und
Innenwände, nach der Funktion Trenn- und Brandwände.
Bibliographische Details für Wand (Häuserbau)
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| Wärmeschutz |
Wärmeschutz, Wärmedämmung, Reduzierung der
Wärmeleitfähigkeit mithilfe von Dämmstoffen, der Wärmestrahlung durch
Reflexion an spiegelnden Flächen oder der Wärmekonvektion durch
evakuierte Zwischenräume.
Bibliographische Details für Wärmeschutz
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| Zement |
Zement [von lateinisch caementum »Bruchstein«], zur
Herstellung von Beton und Mörtel verwendetes, auch unter Wasser
erhärtendes (hydraulisches) Bindemittel, das durch Brennen von Kalk und
Ton beziehungsweise von Mergel mit geeigneter Zusammensetzung und
anschließendes Vermahlen des Zementklinkers entsteht. Außer durch die
Zusammensetzung des Zementklinkers können die Eigenschaften des Zements
durch Zusätze variiert werden; die Zusammensetzung, Eigenschaften und
Bezeichnung der Zementarten sind genormt: Portlandzement enthält außer gemahlenem Zementklinker zwischen 3 und 5 % Gips oder Anhydrit. Hüttenzement, Eisenportlandzement und Hochofenzement
werden durch gleichzeitiges Vermahlen von Zementklinker, granulierter
Hochofenschlacke (sogenannter Hüttensand) und etwas Gips
beziehungsweise Anhydrit hergestellt. Trasszement enthält neben
Zementklinker 30 % Trass und etwas Gips beziehungsweise Anhydrit; mit
Trasszement hergestellter Beton besitzt eine hohe Wasserdichtigkeit und
wird daher v. a. im Wasserbau verwendet. Sulfathüttenzement
(Gipsschlackenzement) besteht aus tonerdereichem Hüttensand, bis 5 %
Portlandzement und Gips oder Anhydrit; er hat eine hohe
Widerstandsfähigkeit gegen sulfathaltige Wässer. Sonderzemente sind u.
a. Ölschieferzement, Suevittrasszement, Trasshochofenzement und
Tonerde(schmelz)zement, der durch Schmelzen von Kalkstein und Bauxit
hergestellt wird (nicht für tragende Bauelemente aus Beton/Stahlbeton
zugelassen).
Bibliographische Details für Zement Seitenname: Zement Autor: Meyers Lexikonverlag Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC Aktuelles Datum: 5 Mai 2008 20:54 UTCPermanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Zement&oldid=175577 Seiten Version ID: 175577 |
| Glossary V2.0 | |
